Feedback vom 1. YiM Congress
 
     
 

"Diese Congress hat mein Leben verändert und ich bin Gott echt dafür dankbar!" Manuel Diesing

"Dieser Congress hat mir geholfen, dass ich zu 100 % mein Leben für Jesus einsetzen möchte. Ich möchte unbedingt lernen, wie ich Menschen besser zu Jesus führen kann." Peter Straka

"Ich fand den Congress Wahnsinn! Dass es im deutschsprachigen Raum so viele Jugendliche gibt, die so ein Programm mitmachen (Morgenandacht um 06.45 Uhr, Outreach, Input non-stop...)! Well, let's go on. Let's go forward. Let's go home!" Maria Degenhardt

"Das Beste war, dass es wirklich um Gott ging und nicht um etwas Anderes. Das hat man wirklich bei allen Aktionen gemerkt." Jakob Wieck

"Es war das Edelste, was ich von Jugendlichen für Jugendliche je erlebt habe. Wer nicht dabei war, hat was Großartiges verpasst. Ich bin beim 2. YIMC wieder dabei!" Ralf Lachmann

"Von meiner Tochter hörte ich: 'Du Papa, ich hätte mich für nichts Besseres entscheiden können, als beim YIM Congress dabei zu sein!' Ihr Klassenkamerad, der zur Evangelischen Kirche gehört, wurde durch die Werbung im Internet (nicht ohne den HEILIGEN GEIST!) so angesprochen, dass er auch mitgefahren ist. Er hat den Sabbat als biblisch erkannt und hat auch sonst einen Berg von Eindrücken mitgenommen. Zu Hause haben wir den den Congress per Lifestream mitverfolgt. Ich kann nur von einer sehr gesegneten Zeit sprechen!" Hartmut Pape

"Ich habe die Gegenwart Gottes noch nie so bewusst gespürt wie beim YIM Congress." Erhard Biró, Vorsteher der Baden-Württembergischen Vereinigung

"Für mich war der YIM Congress ein erneuter Antrieb in meiner Gemeinde Missionar zu sein. Der Congress hat mich unheimlich bewegt, in meinem persönlichen Leben die Beziehung zu Gott und mein Gebetsleben neu zu stärken." Esther Zürcher

"Normalerweise geben solche Großveranstaltungen einem immer so einen Push und dann landet man wieder in einem Loch. Doch der YIM Congress hat mir was Bleibenderes vermittelt. Er hat mir Möglichkeiten aufgezeigt, meinen Glauben wiederzubeleben UND lebensfähig zu machen." Miriam P.

"Ich konnte leider nicht vor Ort sein, habe aber fast jede Veranstaltung per Livestream mitverfolgt. Am Sabbat war die ganze Jugend bei uns weil wir unbedingt am Congress teilhaben wollten." Christoph Till

"…fast alle Teilnehmer waren von Haus zu Haus unterwegs! Der Himmel war wohl tief gerührt!" Daniel Esta Feliz

"Auf der Rückfahrt vom Missionseinsatz begannen wir zu singen. Was für ein Erlebnis, als die gesamte Straßenbahn, mit vielleicht 200-300 Leuten, begeistert einstimmte. Wir hörten gar nicht mehr auf zu singen." Gabriel Schönfeld

"Zwei Sabbate nach dem YIM Congress machten wir in der Gemeinde Mannheim eine tolle Erfahrung. Nach dem Missionseinsatz während des YiMC erzählten einige Jugendliche ihre Erfahrungen - unter anderem auch, dass sie eine Adventistin aus Puerto Rico angetroffen hatten, die schon seit langer Zeit nicht mehr in die Adventgemeinde ginge. Die Jugendlichen hatten sie ermutigt, in die Adventgemeinde in Mannheim zu gehen. Letzten Sabbat kam die Frau in den Gottesdienst und freute sich sehr." Gennadi Giesbrecht

"Der Inhalt des Programms war für mich so überragend, dass für mich die hier und da logischerweise vorhandenen Widrigkeiten kaum ins Gewicht gefallen sind. Das Erstaunliche für mich war, dass ich mich trotz des geballten Programms und dem zweifellos vorhandenen Schlafdefizits die ganze Zeit über geistig Fit gefühlt habe. Das ist für mich ein weiteres echtes Zeichen, das Gottes Segen auf dieser ganzen Veranstaltung lag." Christian Zahalka

"Wir waren sehr erstaunt, dass sich mehr als 1000 junge Adventisten bewusst für diesen Kongress entschieden haben, und zwar nicht aufgrund der Unterhaltung oder eines modernen Lobpreisgottesdienstes. Dieser Kongress ist ein Beweis dafür, dass die Jugend nicht die Welt in der Gemeinde sucht, sondern vielmehr eine tiefe und echte Beziehung zu Gott. Der Heilige Geist erfüllte die Herzen der Teilnehmer und war während der ganzen Veranstaltung zu spüren." Ivan Sawadjuk, Vorsteher der Bukowina Vereinigung

 

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Liebe Freunde,

Was ich euch hier schreibe, habe ich nicht irgendwo gelesen oder von jemandem gehört, sondern habe es selbst erlebt.

Viele von euch habe ich auf dem Youth in Mission Congress getroffen und ich habe mich wirklich sehr gefreut, euch alle nach langer Zeit wieder zu sehen. Es war eine wunderbare und gesegnete Zeit, die ich nicht missen möchte. Da wir einen ziemlich langen Weg hatten, sind wir am Sonntag gleich nach dem Frühstück losgefahren. Es war ca. 10:30 als wir Mannheim verlassen haben. Wir, das waren zwei Autos mit 10 Personen (meine Geschwister, ich und unsere Jugendgruppe aus Österreich.) Gleich zu Beginn unserer Reise hat sich herausgestellt, dass ein Auto von uns Probleme mit dem Benzintank hatte. Im Tankinneren entstand immer ein Druck und wir haben nicht gewusst, was die Ursache ist. Ein LKW-Fahrer hat uns dann auf einem Parkplatz geraten, alle 50-60 km stehen zu bleiben und den Tank zu öffnen um den Druck herauszulassen. Das haben wir dann auch gemacht und haben somit viele Pausen gehabt, was nicht unbedingt dazu beitrug, dass wir schnell waren. Ich muss sagen, dass ich an dem Sonntag wirklich sehr müde war, da ich am Wochenende nicht viel Schlaf hatte. Am Samstagnachmittag habe ich mich schon gefragt, wie ich den langen Weg schaffen soll, da ich einfach so übermüdet war. Von daher fand ich es mit den vielen Pausen gar nicht so schlecht in denen wir uns kurz bewegt haben um dann weiter zu fahren.  Dennoch wich die Müdigkeit nicht von mir. Und so bat ich meinen Bruder, der neben mir saß, mich immer in den Arm zu zwicken, wenn ich gemerkt habe, dass mir die Augen zufallen. Das hat er sehr ernst genommen und hat mir den Arm und die Schulter richtig durchmassiert und durchgezwickt.

Nach ca. 5 Stunden Autofahrt, passierte es dann … Ich erinnere mich, dass es sehr ruhig im Auto war. Ich drehte die Musik lauter und begann mitzusingen, ich lehnte mich nach vorne und streckte mich. Dann schaute ich zur Seite und sah meinen Bruder schlafen. Ich dachte daran ihn zu wecken, wie ich es vorher auch getan habe, aber dann verwarf ich den Gedanken und dachte, das wird nicht so schlimm sein ... Plötzlich hörte ich wie im Traum eine sehr laute und durchdringende Stimme hinter mir. "AUFPASSEN, AUFPASSEN!!!!!!!!!!!!!!!" Es war Johnny (ein Junge aus meiner Jugendgruppe), der geschrieen hat. Im selben Augenblick riss ich die Augen auf und alles, was ich sah, war wie wir auf eine Ausfahrt zurasten. Ich riss das Lenkrad nach rechts um, aber schon prallten wir mit voller Wucht auf den Bordstein am Rande der Ausfahrt. Ich erinnere mich nicht, wie und was ich da genau gemacht habe, erinnere mich nicht, dass meine Füße sich bewegt haben. Es war so, als hätte Jemand meine Hände festgehalten und das Steuer gelenkt. Alles passierte sehr schnell. Ich merkte nur, dass das Lenkrad zu stark umgerissen wurde und meine Hände rissen es noch mal in die Entgegengesetzte Richtung, denn vor mir sah ich einen kleinen Abhang der zum Wald führte. Die Räder quietschten schrecklich. Und plötzlich blieb das Auto stehen.

Wir standen in der Ausfahrt rechts am Gras. Mein Herz raste wie wild, langsam begriff ich was passiert ist. Es war ein Sekundenschlaf und wir hätten tot sein können. Ich lehnte mich nach vorne und flüsterte nur: "Oh nein, oh nein." Es war sehr ruhig im Auto. Keiner sagte ein Wort. Dann fragte ich wo das andere Auto ist und warum wir in der Ausfahrt stehen, ob sie hier abgebogen sind. Mein Bruder und Johnny sagten "Nein, sie sind weitergefahren." Ich zog mein Handy aus der Tasche, das ich vorher ausgeschalten habe. Da ich fast keinen Akku hatte, wollte ich es erst wieder in Österreich anschalten. Mit zitternden Fingern habe ich die PIN eingegeben. Ich rief meine Schwester an und fragte wo sie sind. Sie erklärte uns wie wir fahren sollen und dass wir schon bald die Autobahn wechseln sollten. Sie sagte, dass sie auf uns warten zwischen der Autobahn auf der wir drauf waren und der Ausfahrt, die wir nehmen sollten. Sie standen da auf dem Streifendreieck, was natürlich strafbar ist.

Später erzählte sie mir, dass sie nicht verstehen konnte, wo wir geblieben sind. Regina fuhr im anderen Auto am Steuer. Während der ganzen Fahrt hatte sie immer einen Blick auf die Strasse und einen in den Rückspiegel um zu sehen, ob wir nachkommen. "Immer habe ich dich gesehen und dann von einer Sekunde auf die andere warst du weg." Sie konnte es sich nicht erklären und beschloss zu warten, da wir eben kurz davor waren, die Autobahn zu wechseln. Während ich mit ihr telefoniert habe, stand ich noch in der Ausfahrt. Später wurde mir auch bewusst, dass in der Zeit, als es uns hin und her geschleudert hat, kein Auto von hinten gekommen ist. Die Ausfahrt in der wir immer noch standen führte Gott sei dank nicht nur in eine Richtung. Das heißt die Ausfahrt und die Auffahrt verliefen parallel. So konnte ich in einer U-Umdrehung sofort wieder auf die Autobahn gelangen.

Als wir wieder auf der Autobahn waren, rief mein Bruder Regina an und bat sie auf dem ersten Parkplatz gleich Halt zu machen. Dort angekommen, stieg ich aus dem Auto und schaute mir erstmal das Rad und die Stossstange an, mit der ich mit ca. 80 km/h auf den Bordstein aufgeprallt bin. Aber ich sah NICHTS, nicht mal einen Kratzer. Regina stieg aus dem Auto, fröhlich und nichts ahnend sah sie mich an und fragte wo wir waren. Ich ging auf sie zu und fiel ihr um den Hals. Und dann löste sich der Knoten in mir, ich hielt sie fest und weinte lange an ihrer Schulter. Der Schock, der tief in mir saß erstickte mich fast und ich konnte einfach nichts sagen. Nach einiger Zeit, brachte ich es endlich raus: "Ich bin eingeschlafen." Regina blieb ganz ruhig, drückte mich fest an sich und bat den Johnny in das andere Auto zu gehen, denn sie wollte bei uns weiterfahren. Ich ging wieder zum Auto und setzte mich auf den Nebensitz. Bevor wir losgefahren sind, versammelten alle sich neben dem Auto und Regina bedankte sich bei unserem Vater im Himmel für dieses Wunder/seinen Schutz und dafür, dass wir alle am Leben waren und jetzt weiterfahren konnten. Sie bat Ihn uns gesund und wohlbehalten nach Hause zu bringen. Nella, das Mädchen dessen Eltern das Auto gehörte indem Regina am Steuer saß, fuhr dann in ihrem Auto weiter, Regina in unserem.

Tränen liefen über mein Gesicht, Gedanken rasten wild durch meinen Kopf. Das Erlebte spielte sich immer wieder in meinem Kopf ab und je mehr ich das reflektierte, desto mehr begriff ich, was da eigentlich geschehen ist. Ein kalter Schauer lief über meinen Rücken, bei der Erkenntnis was alles hätte passieren können. Im Stillen sprach ich mit meinem Gott "Danke Vater, danke dass du so gut bist. Danke, dass du unser aller Leben verschont hast. Danke, dass du diese riesige Verantwortung von mir genommen hast, womöglich für etwas Schreckliches verantwortlich zu sein." Später als ich mich gefangen habe und langsam ruhig wurde, sprach ich mit den Insassen in meinem Auto. Und was sie mir erzählten, war genauso WUNDERbar wie alles andere. Sie erzählten mir, dass mein Bruder und Sara, die hinter ihm saß, geschlafen haben. Salome, die in der Mitte saß, schaute auf den Weg und Johnny, der hinter mir saß, hat während der ganzen Fahrt für eine Schularbeit gelernt. Später schon in Österreich, als wir zum Tanken anhielten ging ich auf Johnny zu und sagte "Johnny, weißt du, dass du unser Leben gerettet hast. Du hast schnell reagiert und sehr laut geschrieen." "Nein, ich war das nicht," (natürlich wusste ich, wer es war) sagte er schüchtern und erzählte mir dann, wie er ziemlich eindringlich eine Stimme in seinem Kopf hörte, die sagte er solle jetzt auf den Weg schauen und wenn was ist, soll er schreien. Johnny, ist ein sehr ruhiger und schüchterner Junge, der während der ganzen Fahrt nach Mannheim und zurück kein Wort im Auto verloren hat. Als er dieses drängende Gefühl oder die Stimme hörte, legte er das Lernzeug weg und schaute auf die Strasse, als er plötzlich sah, dass wir auf eine Ausfahrt zufahren, verstand er schnell, dass wir da nicht hin müssen, denn die anderen sind weitergefahren und verstand dann auch, dass ich eingeschlafen bin. Salome sah das auch, aber dadurch, dass alles so schnell ging und sie sich sehr erschreckt hat, konnte sie nicht mal schreien. Je mehr ich über all das nachdachte, desto mehr habe ich begriffen, dass es da Jemandem sehr viel daran liegt, dass wir leben. Jemand der uns liebt und der an unserem Leben interessiert ist. Jemand, der einen Plan für unser Leben hat und dem wir nicht gleichgültig sind, denn ER hat eingegriffen.

Wieso hat Johnny sonst sein Lernzeug weggelegt, das er immer vor der Nase hielt? Woher kam dieses drängende Gefühl, alles wegzulegen und auf die Strasse zu schauen? Wieso war gerade da, wo ich in den Sekundenschlaf gefallen bin, eine Ausfahrt auf die unser Auto zusteuerte und keine Mauer? Wieso kam da gerade kein Auto während wir hin und her geschleudert wurden, obwohl wir uns auf einer Strecke befanden die um/durch die Stadt Regensburg ging und voll gestopft mit Autos war, die immer hinter uns waren. Wieso hatte gerade diese Ausfahrt keine Leitplanke, sondern Pfosten, von denen ich keinen einzigen berührte? Wie schaffte ich es sonst, mit dem Auto auf den Bordstein zu prallen und genau zwischen zwei Pfosten wieder auf die Strasse zu kommen? Wie konnte das Auto bei der Geschwindigkeit, so schnell stehen bleiben und das noch vor dem Abhang, nachdem sofort der Wald begann? Wir hätten uns genauso gut auch überschlagen können! Kann das alles Zufall sein??? Können so viele Details nur ein Glücksfall sein? Wer hielt meine Hände fest und wer brachte das Auto zum Stehen? Das war mein himmlischer Vater!

Mit König David möchte ich ausrufen: "Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen." Psalm 139:5

Meine lieben Freunde, ich schreibe euch diese Erfahrung zu Gottes Ehre und um euch zu sagen GOTT IST DA! Ich schreibe euch das, weil mir diese Erfahrung sehr deutlich gezeigt hat, dass Gott IMMER über uns wacht. Er geht mit uns auf allen unseren Wegen und Er ist GUT!!! Seine Liebe und Fürsorge machen mich sprachlos und sehr dankbar. Ich bin so froh und dankbar, dass ich diese Zeilen an euch schreiben kann. Ich darf leben und ich empfinde es als eine zweite Chance, die Gott mir gegeben hat. Alles wozu ich an dem Abend in der Lage war, war in den Sternenhimmel zu schauen und immer wieder Danke zu flüstern.

"Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. ER wird deinen Fuß nicht gleiten lassen und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht. Der HERR behütet dich, der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit." Psalm 121

Diese Erfahrung wünsche ich euch jeden Tag!!! Gott segne euch reichlich und schütze euer Leben! Eure Violetta